Hardwareanforderungen

FLOW-3D wird von den meisten gängigen 64-bit Windows und Linux Plattformen unterstützt. Es gibt keinen merklichen Unterschied in der Simulationszeit zwischen Windows und Linux. Die Bedienung sowie die graphische Oberfläche des Programms sind auf beiden Betriebssystemen nahezu identisch.

Unterstützte Prozessoren

 

  • x86-64 (Intel/AMD)

 

Unterstützte Betriebssysteme

 

  • Microsoft Windows 7, 8, 8.1 und 10
  • Red Hat Enterprise Linux 6 und 7
  • SUSE Enterprise Linux 12

Bitte beachten Sie, dass jeweils ausschließlich die 64-bit Versionen unterstützt werden. Außerdem weisen wir darauf hin, dass Microsoft Windows Server 2016 nicht unterstützt wird.

 

Ein Support für Installationen auf Linux kompatiblen Systemen (Fedora, Scientific Linux, CentOS, Ubuntu, ...) kann nur dann gewährleistet werden, wenn die aufgetretenen Probleme bzw. Fragestellungen auf einem unterstützten LINUX-System reproduziert werden kann.

Hardwareanforderungen

Grafikkarte

 

FLOW-3D unterstützt die meisten aktuellen OpenGL-Grafikkarten (ab Version 3.0). Empfohlen wird die Serie nVidia Quadro. Gaming-Grafikkarten, wie z.B. AMD Radeon und nVidia’s Geforce-Serie, erzielen ebenfalls eine gute Leistung, unterliegen aber zumeist einigen Einschränkungen. Für größere Simulationsprojekte wird eine dedizierte Grafikkarte mit mindestens 2 GByte besser 4 GByte Arbeitsspeicher empfohlen. Der Treiber sollte immer auf dem neusten Stand gehalten werden.

 

Onboard-Grafikkarten (Intel integrated graphics) eignen sich nicht und verursachen meistens Darstellungsprobleme.

 

Für Remote-Zugriffe wird nur die Serie nVidia Quadro empfohlen. Zudem wird unter Linux eine zusätzliche Software (zum Beispiel Nice DCV oder Penguin SCW) benötigt. Andere Softwaretools oder Grafikkarten, die keine Remote-OpenGL-Unterstützung bieten, werden nicht empfohlen und auch nicht unterstützt.


Hauptspeicher und Prozessor

 

Wir empfehlen mindestens 4 Gigabyte RAM pro CPU-Kern. So sollte z.B. ein Computer mit einem 8-Kern-Prozessor über mindestens 32 Gigabyte (besser 64 GByte) Speicher verfügen. Bitte beachten Sie jedoch, dass die erforderliche Größe des Hauptspeichers vom jeweiligen Simulationsmodell abhängig ist. Für Berechnungen mit großer und komplexer Geometrie, die eine sehr feine Auflösung erfordern, wird deutlich mehr RAM benötigt.

 

Eine optimale Speicherplatzbelegung kann sich positiv auf die gesamte Performance des Systems auswirken. Deshalb sollten stets die Empfehlungen für die jeweiligen Prozessoren und Motherboards berücksichtigt werden.

 

Der wichtigste Hardware-Faktor für die Verbesserung der Leistung von FLOW-3D ist der Prozessor (Takt, Speicheranbindung und Anzahl der Kerne). Für Desktop Computer (Single-Prozessor) sind derzeit die INTEL Core i9 bzw. Core i7-Prozessoren (neueste Generation) die beste Wahl. Für Workstations (Dual-Prozessor) werden INTEL Xeon-Prozessoren (neuste Generation) empfohlen.

Für einen sinnvollen Einsatz des FSI/TSE-Modells (Fluid-Struktur-Kopplung, thermisch bedingte Eigenspannungen) ist je nach Anwendungsgebiet und Projektgröße ein Hauptspeicher von mindestens 64 bis 128 GByte empfehlenswert.

Einige Routinen sind Bestandteil der Installation von FLOW-3D bzw. FLOW-3D CAST und können durch den Anwender verändert werden. Für diese Softwareanpassung benötigen Sie je nach Betriebssystem eine Lizenz des Intel Visual Fortran Compilers bzw. des Intel Fortran Compilers. Für das Windows-Betriebssystem wird zusätzlich entweder eine aktuelle Version des Microsoft Visual Studios (Professional Edition) oder der Microsoft Windows Platform SDK benötigt.

 

Sollten Sie Fragen bei der Implementierung haben, können Sie sich gern im Rahmen Ihres Wartungsvertrages an unseren Support wenden oder auch an einer Schulung zu diesem speziellen Thema teilnehmen.

 

Alternativ bieten wir Ihnen die Möglichkeit an, die Implementierung Ihrer gewünschten Anpassungen als Dienstleitung für Sie vorzunehmen. Weitere Erläuterungen finden Sie im Bereich Softwareanpassung.

Die Software FLOW-3D verwendet den Lizenzmanager FLEXlm (Flexera Software) für die Lizenzierung. Dabei handelt es sich ausschließlich um Netzwerklizenzen. Wenn Sie den FLEXlm Lizenzmanager in einem Windows-Netzwerk nutzen wollen, sollte wenn möglich auf dem Lizenzserver ebenfalls ein unterstütztes Windows-Betriebssystem installiert sein.

 

Wir bitten Sie zu beachten, dass für die Lizenzierung vorrangig ein Hardware-USB-Dongle verwendet wird. Dadurch sind Sie schnell in der Lage, die Lizenz auf einen anderen Lizenzserver zu portieren, ohne den Support zu kontaktieren. Zudem ermöglicht diese flexible Art der Lizenzierung die Möglichkeit der temporären Aktivierung der Software FLOW-3D auf einem Laptop (zum Beipiel für eine Dienstreise).

 

Die für den HASP-Dongle benötigten Treiber sind im Installationspaket von FLOW-3D enthalten. Alternativ können die Treiber von der Homepage des Hardwarelieferenten SafeNet (gemalto) heruntergeladen werden.

 

Für weitere Lizenzmodelle (z.B. Linux) können Sie gern unseren Support kontaktieren.

Anwender, die gern die HPC-Version von FLOW-3D bzw. FLOW-3D CAST nutzen möchten, finden entsprechende Informationen zu den Hard- und Softwareanforderungen auf der FLOW-3D HPC-Seite.

Für spezielle Fragen zur Hardware oder ein konkretes Angebot für einen Computer können Sie unser Support-Team oder auch unseren Systemlieferanten, das IT-Systemhaus AbaMediCus, kontaktieren.


Anfrage für ein Angebot bzw. Informaterial

Für weiterführende Informationen oder spezielle Themenwünsche, ein konkretes Angebot zu unserer Software oder für eine Schulung bzw. Seminar wenden Sie sich bitte direkt an unser FLOW-3D-Team oder nutzen unser Kontaktformular (Angebot / Infomaterial).

 

Wir werden uns so schnell wie möglich mit Ihnen in Verbindung setzen. Gern erläutern wir Ihnen dann auch die Möglichkeiten unserer Software speziell für Ihr Themengebiet.