FLOW-3D Hardwareanforderungen

Hardwareanforderungen

FLOW-3D wird von den meisten gängigen 64-bit Windows und Linux Plattformen unterstützt. Es gibt keinen merklichen Unterschied in der Simulationszeit zwischen Windows und Linux. Die Bedienung sowie die graphische Oberfläche des Programms sind auf beiden Betriebssystemen nahezu identisch.

Unterstützte Prozessoren

 

  • x86-64 (Intel/AMD)

 

Unterstützte Betriebssysteme

 

  • Microsoft Windows 7, 8, 8.1 und 10
  • Microsoft Windows Server 2008 und 2012
  • Red Hat Enterprise Linux 6
  • Red Hat Enterprise Linux 7

Bitte beachten Sie, dass jeweils ausschließlich die 64-bit Versionen unterstützt werden.

 

Ein Support für Installationen auf Linux kompatiblen Systemen (Fedora, Scientific Linux, CentOS, Ubuntu, ...) kann nur dann gewährleistet werden, wenn die aufgetretenen Probleme bzw. Fragestellungen auf einem unterstützten LINUX-System reproduziert werden kann.


Grafikkarte

 

FLOW-3D unterstützt die meisten aktuellen OpenGL-Grafikkarten (ab Version 3.0). Gaming-Grafikkarten, wie z.B. AMD Radeon und nVidia’s Geforce-Serie, erzielen ebenfalls eine gute Leistung. Der Treiber sollte immer auf dem neusten Stand gehalten werden.

 

Onboard-Grafikkarten eignen sich im Allgemeinen nur für Simulationen mit einer geringen Zellenanzahl. Für größere Simulationen wird eine dedizierte Grafikkarte mit mindestens 1 GByte Arbeitsspeicher empfohlen.

 

Der Postprozessor FlowSight funktioniert am Besten mit aktuellen Grafikkarten die den Standard DirectX 11 oder neuer unterstützen. Empfohlen werden zum Beispiel die Serie nVidia Quadro M oder AMD FirePro W. Die Funktionalität unterliegt bei der Verwendung von Gaming- oder Onboard-Grafikkarten zumeist einigen Einschränkungen.


Hauptspeicher und Prozessor

 

Wir empfehlen mindestens 2 bis 4 Gigabyte RAM pro CPU-Kern. So sollte z.B. ein Computer mit einem 8-Kern-Prozessor über mindestens 16 Gigabyte (besser 32 GByte) Speicher verfügen. Bitte beachten Sie jedoch, dass die erforderliche Größe des Hauptspeichers vom jeweiligen Simulationsmodell abhängig ist. Für Berechnungen mit großer und komplexer Geometrie, die eine sehr feine Auflösung erfordern, wird deutlich mehr RAM erforderlich sein.

 

Der wichtigste Hardware-Faktor für die Verbesserung der Leistung von FLOW-3D ist der Prozessor (Takt, Speicheranbindung und Anzahl der Kerne). Für Desktop Computer (Single-Prozessor) ist derzeit ein INTEL Core i7-Prozessor (7. Generation) die beste Wahl. Für Workstations (Dual-Prozessor) werden INTEL Xeon-Prozessoren der Serie E5 (4. Generation) empfohlen.

Für einen sinnvollen Einsatz des FSI/TSE-Modells (Fluid-Struktur-Kopplung, thermisch bedingte Eigenspannungen) ist je nach Anwendungsgebiet und Projektgröße ein Hauptspeicher von mindestens 64 bis 128 GByte empfehlenswert.

Einige Routinen sind Bestandteil der Installation von FLOW-3D bzw. FLOW-3D CAST und können durch den Anwender verändert werden. Für diese Softwareanpassung benötigen Sie je nach Betriebssystem eine Lizenz des Intel Visual Fortran Compilers bzw. des Intel Fortran Compilers (Version 16.0). Für das Windows-Betriebssystem wird zusätzlich entweder eine aktuelle Version des Microsoft Visual Studios (Professional Edition) oder der Microsoft Windows Platform SDK benötigt.

 

Sollten Sie Fragen bei der Implementierung haben, können Sie sich gern im Rahmen Ihres Wartungsvertrages an unseren Support wenden oder auch an einer Schulung zu diesem speziellen Thema teilnehmen.

 

Alternativ bieten wir Ihnen die Möglichkeit an, die Implementierung Ihrer gewünschten Anpassungen als Dienstleitung für Sie vorzunehmen. Weitere Erläuterungen finden Sie im Bereich Softwareanpassung.

Die Software FLOW-3D verwendet den Lizenzmanager FLEXlm (Flexera Software) für die Lizenzierung. Dabei handelt es sich ausschließlich um Netzwerklizenzen. Wenn Sie den FLEXlm Lizenzmanager in einem Windows-Netzwerk nutzen wollen, sollte wenn möglich auf dem Lizenzserver ebenfalls ein unterstütztes Windows-Betriebssystem installiert sein.

 

Wir bitten Sie zu beachten, dass für die Lizenzierung vorrangig ein Hardware-USB-Dongle verwendet wird. Dadurch sind Sie schnell in der Lage, die Lizenz auf einen anderen Lizenzserver zu portieren, ohne den Support zu kontaktieren. Zudem ermöglicht diese flexible Art der Lizenzierung die Möglichkeit der temporären Aktivierung der Software FLOW-3D auf einem Laptop (zum Beipiel für eine Dienstreise).

 

Die für den HASP-Dongle benötigten Treiber sind im Installationspaket von FLOW-3D enthalten. Alternativ können die Treiber von der Homepage des Hardwarelieferenten SafeNet (gemalto) heruntergeladen werden.

 

Für weitere Lizenzmodelle (z.B. Linux) können Sie gern unseren Support kontaktieren.

Anwender, die gern die MPI-Version von FLOW-3D nutzen möchten, finden entsprechende Informationen zu den Hard- und Softwareanforderungen auf der FLOW-3D/MP-Seite.

Für spezielle Fragen zur Hardware oder ein konkretes Angebot für einen Computer können Sie unser Support-Team oder auch unseren Systemlieferanten, das IT-Systemhaus AbaMediCus, kontaktieren.

Für weiterführende Informationen oder Wünsche zu den Softwareprodukten FLOW-3D und FLOW-3D CAST (Broschüren, Demo CD's usw.) oder ein konkretes Angebot können Sie uns gern direkt kontaktieren, natürlich auch per E-Mail oder mit dem verfügbaren Kontaktformuar (Infomaterial).

 

    

 

Flow Science Deutschland GmbH
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